Freitag, 26. Oktober 2012

CSU Mann Strepp wollte Redakteur Kniescheiben brechen

Wie dieser Blog aus nicht anonymer Quelle erfuhr ist das Ausmaß des "Bayrischen Staatsterrorismus gegen die freien Medien" um den geflohenen CSU Ex-Mann Hans Michael Strepp größer als gedacht. Wo Strepp sich mittlerweile aufhält ist unklar, es gibt Berichte er habe sich nach Sachsen abgesetzt nachdem er einem Metal-Hammer Redakteur gedroht hatte ihm die Kniescheiben zu brechen, wenn der geplante Bericht über Christian Ude (SPD) und über dessen heimliche Verbundenheit zu "Slayer" veröffentlicht werden würde. Wir möchten gar nicht spekulieren was er möglicherweise anderen Redaktionen und dem ZDF angedroht hatte. Vielleicht glühende Stricknadeln unter die Fingernägel zu schieben oder so. Jedenfalls bestimmt nichts lustiges.

Warum sich der 44 Jahre alte Strepp nun vermutlich nach Sachsen abgesetzt hat, darüber kann nur spekuliert werden. Nach unseren Recherchen unterhält der nun flüchtige Strepp seit 2001 offenbar eine (politische) Beziehung zu Reinhard Boos, bei dem er vermutlich in diesem Moment unterkriecht. Die beiden lernten sich auf einem Gala-Abend der Verfassungsschützer im Mai 2011 in Leipzig kennen. Boos war heute Abend für eine telefonische Stellungnahme durch die Schrozberg Redaktion nicht zu erreichen, der Sprecher seines Sprechers versprach aber morgen früh gleich nach dem Aufstehen zurückzurufen. Ob die Wahl Strepps, sich ausgerechnet auf Boss zu verlassen, die Richtige ist kann bezweifelt werden, Boss hatte ja zuletzt ein bisschen Pech wegen dieses NSU Dingens.

Seehofer indes kann sich über den Vorfall eigentlich nur freuen denn wie der Spiegel berichtet "schätzen potentielle CSU Wähler die unerschütterliche Selbstzufriedenheit ihrer Staatspartei". Ein grandioses Schauspiel - solange man nicht in Bayern wohnt.

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