Montag, 11. Oktober 2010

PrüPoExit - Aussteigerprogramm für Polizisten

Das "Schrozberg-Institut für Demokratie und Frieden" bietet ab dem 1. November ein Aussteigerprogramm für Polizisten und Polizistinnen an, die aus dem aktiven Polizeidienst ausscheiden möchten. Wenn Sie es satthaben Leute verhauen zu müssen und/oder Ihre gewalttätigen Kollegen decken zu müssen ist dieses Programm der richtige Weg für Sie in ein neues und gewaltfreies Leben.

Das Programm mit dem Namen "PrüPoExit" (Prügel Polizei Exit) hat das Ziel, Polizisten beim Ausstieg aus dem repressiven und korpsgeistdurchdrungenen mobbenden "Machtapparat Polizei" zu unterstützen und für die Zeit danach ein normales Leben und eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu organisieren. Hierzu gehört vor allen Dingen der Einstieg in den zivilen Arbeitsmarkt und das Absolvieren von Antiaggressionstrainings und der Besuch von Demokratie- und Rechtsstaatsseminaren (diese können direkt am Schrozberg-Institut belegt werden, z.B. "Warum Folter nichts bringt" oder "Man muss nicht gleich Knochenbrechen"). Sollte eine Integration in den Arbeitsmarkt aufgrund geistiger Defizite nicht möglich sein, wird auch der direkte "Urlaub im Harz" Teil 4 Track angeboten. Hier werden die ehemaligen Polizisten dann in Survival geschult ("Leben am Limit" oder "Leere Dosen sind nicht leer").

Das Hauptproblem von aussteigewilligen Polizisten ist die praktische "Nicht-Lebensfähigkeit" in der bürgerlichen zivilen Gesellschaft. So muss z.B. erst wieder ein Bewusstsein dafür entwickelt werden, dass Personen die Straftaten begehen, ob es nun Polizisten oder Zivilisten sind, strafrechtlich verfolgt werden müssen. Ausserdem muss das Rechtsempfinden dahingehend geschult (oder manchmal erst wieder neu erlernt werden), dass man Konflikte verbal lösen und nicht sofort zuschlagen muss. Und auch dass es Konsequenzen hat, wenn man Straftaten begeht da nun die staatlich garantierte Polizeiamnestie natürlich nicht mehr greift und vor Strafverfolgung schützt. Ausserdem findet ein Training statt das darauf vorbereitet, (auf) ehemalige Kollegen zu treffen (sei es im zivilen Umfeld oder im dienstlichen Bereich)

Auch der Umgang mit Kindern muss von Grund auf neu erlernt werden. Hierzu werden die Polizeiaspiranten z.B. in speziellen Seminaren an eine Hundeleine gelegt und von Kindern Gassi geführt.
Oder der Seminarbereich "Ich und das Grundgesetz" indem die ehemaligen Polizisten wieder ein Stück näher an die Verfassung herangeführt werden sollen. Lehrplaninhalte sind z.B. "Ja, die Todesstrafe wurde tatsächlich abgeschafft" oder "Nein, nicht jeder Demonstrant wirft automatisch Pflastersteine".
Dies ist jedoch nur ein Beispiel von vielen aus dem täglichen Seminarangebot.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Leiter des Schrozberg-Instituts, Prof. Dr. mult. H. Schrozberg (nach Diktat verreist nach Saudi-Arabien). Dieser ist via E-mail unter schrozberg@gmail.com erreichbar.  Auch eine Anmeldung für das Aussteigerprogramm ist direkt bei Ihm möglich. Die gesetzlichen und privaten Kassen übernehmen in der Regel die Kosten, da Polizeigewalt nach ICD 10 als psychische Krankheit eingestuft ist. Bitte füllen Sie hierzu die Formblätter 2a-233c aus. Erfahrungsgemäß sind die 612 Seiten in wenigen Tagen zu schaffen.

Es ist in Zukunft geplanten dieses Programm auch für Berufspolitiker (insb. für sog. MdB und MdL) anzubieten. Hierfür wird noch ein griffiger Name gesucht. Die Seminarplanung ist aber bereits im vollen Gange.

Kommentare:

  1. Schrozberg! wir haun dir die Fresse ein!!

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  2. Antiaggressionstraining ist noch wichtiger als ich gedacht hätte. Oder lieber in schwere Ketten legen ... muss mal drüber nachdenken und mir noch ein paar Anregungen aus Saudi-Arabien holen.

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