Samstag, 1. Mai 2010

Polizei erschießt Baby in Notwehr

Wie der Spiegel meldet, haben Sondereinsatzkräfte der Polizei am vergangenen Mittwochvormittag in der Nähe von Regensburg ein vier Monate altes Baby in Notwehr erschossen.

Das Kind hatte die Polizisten angeblich mit einem Kindermesser bedroht und wurde darauf hin durch zwölf Kugeln in der Rücken getötet. Die betroffenen Polizisten sagten vor der Staatsanwaltschaft aus, sie hätten sich von dem bewaffneten Baby bedroht gefühlt. Nachdem das Kind, auch nach wiederholten Aufforderungen das Messer fallen zu lassen, lediglich hämisch gegrinst hatte und der polizeilichen Aufforderung nicht nachgekommen ist hätten die Polizisten keinen anderen Ausweg mehr gesehen, als zu schießen.

Der Staatsanwalt zeigte Verständnis für das Handeln der Polizei, da ja schließlich die Jungend- und Jüngstkriminialität immer mehr zunehme und gerade Polizisten immer öfter gewalttätigen Angriffen mit Kindermessern ausgesetzt sind. Aus dem Bundesinnen- und Justizministerium wurden heute mittag erste Forderungen laut, Kinderbesteck zu verbieten und Seiten im Internet, die diese Utensilien anbieten, zu sperren.

Zu einer Anklage oder einem Verfahren gegen die Polizisten wird es wohl nicht kommen, so der Pressesprecher der Polizeigewerkschaft. Die Eltern und Freunde des Kindes müssten hingegen mit einer Anzeige und möglicherweise langjährigen Haftstrafen rechnen. Sie hätten ihre Aufsichtspflichten verletzt bzw. das Baby zu einem solchen Vorgehen angestachelt.

UPDATE:
Offenbar hat die Staatsanwaltschaft Hinweise gefunden, die auf eine Verbindung des Babys zur internationalen Terrorgruppe El-Kaida hindeuten. Demnach soll es kurz nach der Geburt über zwei Monate in einem afghanischen Terrorcamp südlich von Kunduz ausgebildet worden sein. Der Bundesverteidigungsminister bezeichnete darauf hin den Einsatz deutscher Truppen im A
fghanistankrieg als alternativlos, um die deutsche Bevölkerung vor bewaffneten Babys schützen zu können.


Kommentare:

  1. Soll das witzig sein? Sorry, ist es nicht.

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  2. @Anonym: Das soll nicht witzig sein, es ist einfach nur traurig.

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  3. Das ist mehr als nur Traurig:
    - Bissig
    - Sarkastisch
    - Böse
    - Bloßstellend
    - entlarvend
    - usw.
    Man könnte es auch Kunst nennen, es regt jeden - soweit bei Ihm möglich - zum nachdenken an.
    Aber wie bei jeder Kunstform kann man halt nicht zu allem einen Zugang finden - und das ist gut so.

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  4. @Obenschön: Danke, mein Reden seit 1945

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  5. Ich finde diese Art des Schreibens sehr gut. Sarkasmus und Ironie sind wunderbare Werkzeuge!
    Habe mir selbst auch schon hin und wieder Gedanken über die angesprochene Thematik gemacht, hier jedoch gut verpackt und provozierend!

    weiter so, Daumen hoch (:

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